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Im Sommer hab ich Dich getroffen,
von da an wollte ich nun hoffen,
dass ich Dich bald �fter seh,
nicht nur wenn ich zur Mensa geh.
St�rker als sieben Wochen war dieser Gedanke,
obwohl ich auf Reisen viele Erlebnisse tankte.
Bei Sternschnuppen, dort in jeder klaren Nacht,
hab ich immer wieder an Dich gedacht.
Wir trafen uns mehrmals, Dein Interesse war zu sehen(?)
Mir schien es jedenfalls, dass wir uns prima verstehen.
Bei Dir hab ich dies gute Gef�hl.
Du versp�rst es nicht mal leise ?!
Dann f�hrt mich das Schicksal in trauriger Weise.
Nun lieg' ich da und gr�ble, vor Stunden aufgewacht,
war's das mit der Liebe? Es ist mitten in der Nacht.
Gedanken kreisen wild, vom Herzen vorangetrieben.
In meinem Kopf Dein Bild. Warum kannst DU mich nicht lieben ?
2006-10-22, Matthias Naumann
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Er ist einer der Altweibersommer dieses Oktober 1990 am späten Nachmittag. Selbst jetzt ist es noch angenehm warm. Wie immer an Wochentagen eilen die Menschen die Rudolstädter Fußgängerzone entlang, ohne aufeinander zu achten.
Es scheint an solchen Tagen, als würden alle Einwohner Rudolstadts den ganzen Tag auf dem Boulevard hin und her laufen. Und eigenartig ist es zu beobachten, wie zu Ladenschluss plötzlich alle verschwinden. Schlagartig fast. Ich habe verschiedenes zu erledigen und schließe mich den Eilenden an. An der Imbissbude, die seit einiger Zeit am Gericht aufgestellt ist, steht ein älterer Herr. Er erzählt der jungen Frau dort die Geschichte eines Gerichtsurteils, das in diesem Hause gefällt worden sein soll. Rudolstädter kennen sie, die Geschichte vom Wort "Brummochse", das kein Schimpfwort ist in Rudolstadt. Ich mache eine Bemerkung dazu. Erstaunen. "Sie kennen die Geschichte?" Das möchte sein als geborener Rudolstädter!
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Musik von Mendelsohn Bartholdy,
Sagen, Gedichte von Storm und Goethe,
zeugen gestreng vom mystischen Treiben
und der Hexen gespenstischem Reigen.
Geheimnisvoll, rasch und unsichtbar
gelang die Botschaft vom Brocken,
die Hl. Walpurga jedoch gibt Acht
die ganze spukende und lange Nacht.
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Verzweifelt sucht der Verstand
die Klarheit des Wassers,
die Helligkeit des Lichts.
Ein Vorhaben, ein Wunsch
noch tief im Nebel liegt.
Der Traum vom Freudeschenken
er nie, niemals fortfliegt.
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Der Tag bricht an, Wolken ziehn vorüber,
Regen schlägt nieder, die Sonne lacht heut keiner an.
Es ist ein Tag des Regens, er spült alles weg.
Den Schmerz und auch den Dreck.
Doch er geht seines Weges.
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