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  • Entstehung

    Eigentlich entstand die Idee im Herbst 2002 bei einem Schachspiel mit meinem damaligen Schauspielkollegen Gabriel Kemmether. Ihm gebührt die Ehre der Erwähnung. Sein Vorschlag – ein Lyrikwettbewerb für Schüler, brachte alles ins Rollen. Ich selbst hatte weder während noch nach meiner Schulzeit etwas mit Lyrik am Hut. Die Idee gefiel mir trotz allem, nur die Einschränkung auf Schüler und Lyrik schien mir nicht ratsam. Es sollte alles geschrieben werden können und das von „Jung und Alt“. Mehr noch dachte ich an die „Alten“, die den „Jungen“ mit gutem Beispiel vorangehen sollten und nicht, wie so oft, es mit einem weiteren Schülerwettbewerb an die Jugend delegieren. Mehr noch sollte es „Alt und Jung“ miteinander verbinden.

    Vor allem aber schwebten mir als Schauspieler Theaterabende vor, in denen die Beiträge von uns thematisiert, gelesen, vertont, gesungen und verspielt werden. Das Publikum gibt also die Themen und den Stoff selbst vor und wird in einer Talkrunde auch vorgestellt. Um es vorwegzunehmen - daraus ist nichts geworden, stattdessen wurde mir gekündigt.

    Von all dem wusste ich zum Zeitpunkt des Schachspiels noch nichts. Die Idee war geboren und um nicht ewig wieder nur rumzureden, blieb das Schachbrett stehen. Zehn Minuten später saß ich an Herrn Richters Schreibtisch des hiesigen Gymnasiums „Fridericianum“ und vereinbarte mit ihm den Startschuss zum Schreibwettbewerb (siehe Presse).

      

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