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  • Idee

    Bevor ihr Euch mit der Idee beschäftigt sei vorweggeschickt, das die Verwirklichung auf unbestimmte Zeit verschoben ist. Das hat ganz praktische Gründe. Auf der einen Seite stellten sich die Auflagen, welche ihr unter London nachlesen könnt, als ganz schön happig heraus. Zum Anderen haben wir den „Verlag Neue Literatur“ aus Jena für uns gewinnen können, so dass sich bis auf weiteres alles auf die umfangreiche Herausgabe des Schreibwettbewerbes konzentrieren wird. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir behalten es im Hinterkopf.

    Wohin mit den ganzen Plakaten der Literatenmeile?

    Es lag nahe, sie in einer Mappe zu sammeln und zu archivieren. Allerdings sind die größten Plakate 2 x 3 Meter – eine ziemlich große Mappe.
    Wenn schon so groß, warum dann nicht gleich ein Buch daraus machen ? - und zwar das Größte Buch der Welt!

    Der Gedanke liegt nicht nur aus Werbegründen nahe. Die Literatenmeile soll als das größte lebende Buch begriffen werden. Die Illustrationen sind die Straßen und Häuser selbst. An einem Beispiel erklärt: Was kann das Gedicht „Arbeitslos“ besser illustrieren als eine stillgelegte Produktionsstätte ?

    Es lag also nahe, mal ins Guinness Buch zu schauen, dort steht der letzte Rekord mit 2,74 x 3,07 Meter. Wir wollen den Rekord mit 2 x 4 Metern, also aufgeschlagen vier Meter im Quadrat toppen.
    Die Überlegung dabei: es durch jede Tür schieben zu können, um es in jedem leer stehenden Laden aufstellen zu können. Auf einem Pult liegt es dann im Winkel von 45°. Alle 2-3 Tage würde umgeblättert bzw. ein ausgewechseltes Plakat der Literatenmeile eingeheftet. So wächst das Buch auch chronologisch zum gesamten Wettbewerb.
    Ausstellungen, Aufrufe, Anschreiben, Presseartikel, Kritiken, Kommentare… würden ebenfalls Eingang finden, einschließlich der Entstehung des Buches selbst. Da die Seiten austauschbar sind, könnten abgeheftete Jahresausgaben entstehen. Parallel zum laufenden Jahr würde also im vergangenen Jahr geblättert werden.

    Das Buch dient auch als zusätzlicher Anreiz, sich schreibend, illustrierend, kommentierend zu beteiligen, um selbst im Größten Buch der Welt zu stehen. Das gilt auch für die Prominenten, die mit ihrer Bekanntheit eine Verlegung des Buches in Normalformat ermöglichen helfen sollen. Natürlich würden auch ihre Einsendungen zuvor als Plakate in den Schaufenstern der Literatenmeile veröffentlicht, bevor sie zu Buchseiten werden.

      

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