
Die Veröffentlichung der Beiträge im Internet ist das eine. Dumm nur, wer keines hat. Es gilt aber auch, den Schreibwettbewerb ins alltägliche Leben mit einzubeziehen. Leichter gesagt als getan. Meine Nachbarn und Vermieter, Familie Hesse, hatten einen leer stehenden Laden. Täglich ging ich daran vorüber und doch dauerte es Monate, bis der Groschen fiel. Was lag näher, als die Beiträge in dieses Schaufenster zu hängen? Hesses übergaben mir ohne Bedenken unentgeltlich den Laden bis zur Wiedervermietung, warum ihnen auch die Ehre der Geburtsstunde der Literatenmeile gebührt. Denn was mit dem einen Laden ging, sollte mit anderen leer stehenden Geschäften nicht schlechter gehen.
So entstand die Idee zur Literatenmeile.