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    Schreibwettbewerb :: Buchkritiken :: Hier spricht Rudolstadt
    moderiert von: stollart
    AutorHier spricht Rudolstadt
    stollart

    Beiträge: 84

    verfasst:
    06.07.2005, 17:09 Uhr   

    Natürlich sind wir über jede Kritik erfreut. Genau genommen bitten wir sogar um Eure Hilfe. Das Buch ist in Rekordzeit entstanden. Sollten sich ein paar kleine Fehler eingeschlichen haben, sendet sie uns bitte zu! Ihr wäret uns somit eine große Hilfe für
    die Fehlerausmerzung bei der 2. Auflage.
     
    Anonymous
    unregistrierter Benutzer

    verfasst:
    08.07.2005, 19:32 Uhr   

    Bin bewegt, berührt, natürlich auch (persönlich) betroffen über dieses greifbare Ergebnis all eurer Bemühungen. Schreiben und Literatur schlechthin vermag so vieles...
    Viel Hoffnung für Aussöhnung, wieder an einem Strang ziehen etc. !!!
    Mama / Oma / ucitelnica J.G.
     
    Anonymous
    unregistrierter Benutzer

    verfasst:
    08.07.2005, 19:35 Uhr   

    PS: Einen schönen Sommer in dieser bewegten, unruhigen Zeit!
     
    stollart

    Beiträge: 84

    verfasst:
    11.07.2005, 00:25 Uhr   

    Aufgrund mehrerer Nachfragen nach Bestellung und Signierung des Buches noch einmal:
    "Hier spricht Rudolstadt" könnt ihr in jedem x-beliebigen Buchladen bestellen. Es ist beim Glaux Verlag erschienen. Herausgeber ist Torsten Stoll, also meine Wenigkeit. Aber im Allgemeinen reicht der Titel. Ihr könnt aber auch gerne direkt bei uns in der Stiftsgasse 16 hier in Rudolstadt klingeln. Ich signiere euch mit Freude jedes Buch. Also keine Scheu. Ansonsten wird es zum Vogelschießen Ende August eine große Signierstunde mit allen vertretenen Autoren geben. Wann, wo, wie wird noch bekanntgegeben. Am 8. September folgt dann die 4. Ausstellungseröffnung "zusammen". Und natürlich wird es auch da ums Buch zur Meile gehen, einschließlich der Signierung. Einen schönen Sommer und bis Ende August.

    Torsten Stoll
     
    stollart

    Beiträge: 84

    verfasst:
    18.07.2005, 01:21 Uhr   

    Das Buch "Hier spricht Rudolstadt" ist ein weltoffenes Buch, das aber auch die regionalen Probleme zum Ausdruck bringt.

    1. Die speziellen Rudolstädter Probleme sind ab Seite 15 sehr
    gut dargestellt.
    Es ist leider ein möglicher Satz, wenn am Ende der Seite 15
    steht :
    "Was mit der Eisenbahn kam, scheint mit ihr auch wieder zu
    gehen".

    2. Sehr allgemeine Themen werden in dem Gedicht von J. Brugger
    angeführt, das mir sehr gut gefällt und das die Wahl einer
    Regierung stark hinterfragt.
    Gleich die ersten vier Zeilen bringen das Wichtigste zum Ausdruck :
    " Ob Diktokratie
    Oder Demokratur -
    Besser, man verlässt sich nie
    auf die geschaffne Machtstruktur".
    Ich werde hier sehr an die Bücher von J. Fernau erinnert.
    In "Hallejuja" (Geschichte der USA) schreibt er :
    " Wenn bei einer Wahl der Wille von 51 % der Bürger
    durchdringt, ist es für die übrigen 49 % ein schwacher
    Trost, wenn sie auch mitstimmen durften. Sie waren
    eventuell gänzlich entgegengesetzter Meinung".

    3. Auch andere wichtige, aktuelle Themen kommen zu Wort,
    wie auf Seite 178 das "Bushfeuer".
    Die erste Zeile bringt in Kürze schon das Wichtigste zum
    Ausdruck und gefällt mir deshalb sehr gut.

    4. Die Darstellung geschichtlicher Wahrheiten
    wie die Rolle Deutschlands zur Oktoberrevolution in
    Rußland und das Lied vom kleinen Trompeter
    (Seiten 158 und 159) sind sehr wichtig !

    5. Auf Seite 242 wird auf die von Deutschen erlittenen Verbrechen
    aufmerksam gemacht. Das wurde bisher vielfach abgedrängt.
    Es ist sehr wichtig, dieses Kapitel, das auch Rudolstädter Bürger
    betrifft, anzugehen.
    Nach dem Lesen der Schilderungen von L. Turtenwald und
    T. Schmitt versagte mir die Sprache !
    Auch der holocaust wird in das richtige Licht gestellt.

    6. Auf jeden Fall finde ich viele Geschichten sehr unterhaltsam, wie
    z.B. "Gedanken zum Mittwochsmarkt", die von der Liebe der
    Autoren zu ihrer Stadt Zeugnis ablegen. Und das sollte wohl
    das Wichtigste sein und dafür danke ich und danken wir
    Herrn T. Stoll.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Siegfried Kaufmann.
     
    Anonymous
    unregistrierter Benutzer

    verfasst:
    20.07.2005, 09:18 Uhr   

    Lieber Torsten Stoll,

    das Buch zur Meile -
    Was für'n Ding !
    Mit jeder neuen Zeile,
    man beim Lesen Feuer fing.

    In der Hoffnung, dass der Verkaufsstart gut angelaufen ist, möchte ich für die 2. Auflage noch auf einen kleinen (sicher unbeabsichtigten, aber doch etwas den Sinn verwischenden) Druckfehler aufmerksam machen. In meinem Gedicht "Esoterik" muß es in der 2. Strophe heißen:
    Wer von Allen was versteht,
    kennt viele Welten.
    Wie es jedoch Allen geht,
    weiß er eher selten.
    Es ist wichtig, "Allen" groß zu schreiben, denn es ist der Plural von "All" gemeint. (Alle = viele Welten)
    Für die Ferien habe ich mir vorgenommen, Ihnen in einem längeren Brief eine ganz besondere (wahre) Geschichte in Zusammenhang mit dem Buch, einem Lied und Kindern des Weimarer Internats für Blinde und Sehbehinderte zu schreiben.
    Für den Moment erst einmal vielen, vielen Dank für das Zustandekommen des "Lotte-Buches".
    Vielleicht können Sie mir ja mitteilen, was als Nächstes angedacht ist ?
    Bis bald
    Ihr
    Jürgen Brugger
     
    Anonymous
    unregistrierter Benutzer

    verfasst:
    20.07.2005, 09:39 Uhr   

    [quote]Das Buch "Hier spricht Rudolstadt" ist ein weltoffenes Buch, das aber auch die regionalen Probleme zum Ausdruck bringt.

    1. Die speziellen Rudolstädter Probleme sind ab Seite 15 sehr
    gut dargestellt.
    Es ist leider ein möglicher Satz, wenn am Ende der Seite 15
    steht :
    "Was mit der Eisenbahn kam, scheint mit ihr auch wieder zu
    gehen".

    2. Sehr allgemeine Themen werden in dem Gedicht von J. Brugger
    angeführt, das mir sehr gut gefällt und das die Wahl einer
    Regierung stark hinterfragt.
    Gleich die ersten vier Zeilen bringen das Wichtigste zum Ausdruck :
    " Ob Diktokratie
    Oder Demokratur -
    Besser, man verlässt sich nie
    auf die geschaffne Machtstruktur".
    Ich werde hier sehr an die Bücher von J. Fernau erinnert.
    In "Hallejuja" (Geschichte der USA) schreibt er :
    " Wenn bei einer Wahl der Wille von 51 % der Bürger
    durchdringt, ist es für die übrigen 49 % ein schwacher
    Trost, wenn sie auch mitstimmen durften. Sie waren
    eventuell gänzlich entgegengesetzter Meinung".

    3. Auch andere wichtige, aktuelle Themen kommen zu Wort,
    wie auf Seite 178 das "Bushfeuer".
    Die erste Zeile bringt in Kürze schon das Wichtigste zum
    Ausdruck und gefällt mir deshalb sehr gut.

    4. Die Darstellung geschichtlicher Wahrheiten
    wie die Rolle Deutschlands zur Oktoberrevolution in
    Rußland und das Lied vom kleinen Trompeter
    (Seiten 158 und 159) sind sehr wichtig !

    5. Auf Seite 242 wird auf die von Deutschen erlittenen Verbrechen
    aufmerksam gemacht. Das wurde bisher vielfach abgedrängt.
    Es ist sehr wichtig, dieses Kapitel, das auch Rudolstädter Bürger
    betrifft, anzugehen.
    Nach dem Lesen der Schilderungen von L. Turtenwald und
    T. Schmitt versagte mir die Sprache !
    Auch der holocaust wird in das richtige Licht gestellt.

    6. Auf jeden Fall finde ich viele Geschichten sehr unterhaltsam, wie
    z.B. "Gedanken zum Mittwochsmarkt", die von der Liebe der
    Autoren zu ihrer Stadt Zeugnis ablegen. Und das sollte wohl
    das Wichtigste sein und dafür danke ich und danken wir
    Herrn T. Stoll.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Siegfried Kaufmann.
    [/quote]

    Lieber Dr. Kaufmann,
    da ich das Buch gleichfalls als gelungenes Werk betrachte, möchte ich Ihnen für die obige kurze und treffende Rezension danken. Sollten Sie Interesse an meinen Gedichten gefunden haben, empfehle ich Ihnen mein "Erstlingsbändchen" mit ca. 100 ähnlich gelagerten Versen wie "Staatsform". Es kommt Ende August heraus und ist sicherlich ab Herbst im Handel zu bekommen. Autor: Jürgen Brugger, Titel: "Ge(b)(k)(sp)rochenes Wort - Dienstgeheimnisse eines Träumers", Verlag: Cornelia Goethe Literaturverlag Fankfurt a.M.,
    ISBN - Nr.: 3-86548-243-0, Preis: 6.40.- Euro, ca. 80 Seiten.
    Mit freundlichen Grüßen
    Jürgen Brugger
     
    Anonymous
    unregistrierter Benutzer

    verfasst:
    21.07.2005, 13:37 Uhr   

    Die versprochene Kritik

    Eigentlich lese ich ein Buch und ziehe für mich meine eigenen Eindrücke heraus. Torsten für dich mache ich sie öffentlich. Das Buch ist einfach spitze. Ich habe gelacht,geweint und bin ins nachdenken gekommen. Königskinder,Emma Bowari und die Geschichte des Traugott Scmitt haben mir Tränen,Gänsehaut und ganz viele Gedanken über das Leben beschert. Ich hoffe irgendwann führt einer dieses Werk fort und beschert uns noch mehr von den Rudolstädtern. Ach ja-schöne Grüße an Steffi Park. Ich bin schon lange um ihr Buch geschlichen ohne es zu kaufen. Auf Grund ihres Beitrages habe ich es nun endlich getan und bin genauso begeistert. Vielen Dank an alle für dieses tolle buch!!!!!!